Über mich

Aufgewachsen als Bauernsohn im Südthurgau zeichnete sich schon in der Primarschule ein Interesse für Farben und Formen ab. Meine berufliche Grundausbildung erfolgte in der befreienden, kreativen Modewelt der 70’er, was den Sinn für das Visuelle weiter  förderte. Später schulte sich mein Auge als Marketingleiter bei Fotoshootings, bei der Gestaltung von Kommunikationsmittel aller Art.

Als Kursleiter Marketing Kommunikation vermittelte ich bis 2015 jungen Diplom Aspiranten an einer Zürcher Kaderschmiede ein breites Wissen über alle Bereiche der gestaltenden, verbalen und nonverbalen Kommunikation. Die Fähigkeit, bestimmte Gefühle und Phantasien beim Betrachter seiner Werke auszulösen brachte mich von der anfänglich eher naturalistischen Stilrichtung zur anspruchsvollen Abstraktion von heute.

persönliches Statement

Meine Arbeit konzentriert sich auf stark reduzierte Strukturen und Farbkompositionen. Auf Leinwand, mit Strukturpaste, Holz, Teer, Beton, Pigmenten, Tinte und Acrylfarbe entstehen meine Werke in Mischtechnik.
Als Quelle dienen die Natur und verschiedene Oberflächenstrukturen. Diese inspirieren mich bei der Schaffung von abstrakten Farb-, Material und strukturierten Gemälden. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit sind in jeder Hinsicht reduzierte Gemälde in Farbe und Textur. Die Arbeiten spiegeln meine Lebenseinstellung und das Malen von „weniger ist mehr“ wider. Die aktuell vorherrschende überladene visuelle Informationsflut inspiriert mich, mit Einfachheit zu kontern. Der Betrachter meiner Bilder soll seinen Blick über die Malfläche zu gleiten lassen und ihn für die wenigen Farben und die wenigen Strukturen sensibilisieren. Meine Herausforderung ist und bleibt, mit „weniger Material und Farben, etwas Bewegendes, Aufregendes und trotzdem Beruhigendes zu schaffen“.

Ich habe keine bestimmten Vorbilder – berühmte Maler oder Kunststile – aber ich mag die harmonischen Farbfeldgemälde wie zum Beispiel von Rothko oder Hetzel.

 

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